Presse
Bürgerbus Uedem: Streckennetzoptimierung als Beitrag zum Sparen
Der Bürgerbusvorstand hatte sich in seiner letzten Sitzung darauf verständig, die wenig genutzte Fahrstrecke Keppeln-West unter die Lupe zu nehmen. „Wir überprüfen jedes Jahr unser Streckennetz auf weitere Optimierungs- und Einsparmöglichkeiten“, erläutert der 2. Vorsitzenden Paul-Günter Bremen die Maßnahme. Der Wegfall einer Fahrt um 14:20 Uhr über Keppeln-West ergibt hier eine Einsparung in Höhe von 500 Euro pro Jahr ohne dass die Qualität der Beförderung eingeschränkt wird. Der Bürgerbusverein sieht das als Beitrag sich an den Sparmaßnahmen der Gemeinde zu beteiligen.
Fahrgäste aus Keppeln-West können alternativ in Richtung Uedem-Markt den Bus um 13:40 Uhr ab Haltestelle Aymanns nutzen. Weitere Optimierungen betreffen eine zeitliche Verschiebung der Fahrt nach Keppeln von 17:20 Uhr auf 17:00 Uhr sowie der letzten Fahrt nach Uedemerbruch von bisher 18:30 Uhr ab Markt auf 18:00 Uhr. Die geänderten Abfahrtzeiten hängen an den jeweiligen Haltestellen aus oder sind unter www.buergerbus-uedem.de abrufbar. Weitere Informationen sind bei den Bürgerbusfahrern erhältlich.
Uedem: Neuen Bus für die Gemeinde vorgestellt
Nach fünf Jahren und über 300.000 Kilomentern wurde es höchste Zeit für einen neuen Bürgerbus in Uedem. Vorgestellt und eingeweiht wurde er auf dem Marktplatz. Die Segnung übernahm Pastor Berthold Engels. Bei Musik und deftigen Speisen hatten die großen und kleinen Gäste Gelegenheit, den Bus ausgiebig kennenzulernen und sich über die Arbeit des Bürgerbusvereins zu informieren. Die Kinder konnten sich auf der Hüpfburg austoben.
Quelle: RP vom 8.11.2010 © Foto: Gottfried Evers
Kilometerfresser
MICHAEL TERHOEVEN
Uedem: Markt | Eisig kalt sei es gewesen, als am 10. Dezember 2005 der erste Bus in Dienst gestellt wurde. Fast fünf Jahre und 368.000 gefahrene Kilometer ist das her. Zeit und eine Strecke, die nicht spurlos an Gefährt und den Menschen bewegendem Bürgerbusverein vorüber gegangen ist...
Es ist unbestritten: Das Unternehmen „Bürgerbus“ hat in Uedem Fahrt aufgenommen, wobei „die Beförderungszahlen noch steigerungsfähig sind“, wie Rainer Weber in seiner Rede zur Einweihung des neuen, für 70.000 Euro angeschafften und umgebauten Niedrigflurbusses betont.
Der vom Bürgerbusverein gestaltete und von der Gemeinde finanziell und ideologisch unterstützte Service sei jedoch jetzt schon nicht mehr wegzudenken. „Fragen Sie mal die alten Mitbürger, was sie ohne den Bus machen würden“, so ein vom Projekt überzeugter Bürgermeister, der davon ausgeht, das nicht zuletzt der demografische Wandel es richten werde.
Der Vereinsvorsitzende Dr. Dieter Löhr berichtete davon, dass Ende diesen Jahres erstmals die 10.000er Schallmauer in Sachen Fahrgäste fallen dürfte. Möglich habe dies eine stets den Bedürfnissen angepasste Streckenführung sowie der alltägliche Schülerverkehr, der vor einiger Zeit übernommen wurde. Was jedoch langsam akut werde, sei die mangelnde Zahl ehrenamtlicher Fahrer. „Noch ist keine Fahrt ausgefallen, doch sind wir mit 21 Aktiven am Rande unserer Belastbarkeit“, hofft Löhrs aus Unterstützung aus der Bevölkerung.
Quelle: Gocher Wochenblatt (lokalkompass.de) vom 23.10.2010 © Foto: Steve
Zwischen Rührei, Saft und Fahrplänen
Der Bürgerbusverein Uedem traf sich zum vierteljährlichen Fahrerfrühstück. Ab Montag, 30. August, gibt's neue Touren
JUDITH KERKHOFF
Uedem. Ein Bürgerbusfahrer hat es nicht immer leicht. Er steht früh auf, um die Schulkinder zu chauffieren. Er hat kaum Kontakt zu seinen Kollegen, und ftir seinen Einsatz bekommt er keinen Cent. Also nicht gerade ein Traumhobby? Für die Ehrenamtlichen des Bürgerbusvereines Uedem schon. Seit 2005 rollt der Bus, der besonders Alteren Mobilität verschaffen soll, in und um die Schustergemeinde herum.
Um Anekdoten auszutauschen, Fragen zu klären oder die "Dort-steht-ein-Blitzer"-Informationen zu teilen, treffen sich die Mitglieder desVereins alle drei Monate zum zünftigen Fahrerfrühstück, wie auch vergangenen Samstag.
"So gelingt es uns gut in Kontakt zu bleiben und die besondere Gemeinschaft intakt zu halten", weiß der Vorsitzende Dieter Löhr. Neben Rührei, Speck und Orangensaft beschäftigte die 22 Fahrer besonders eines: Die Anderung des Fahrplanes.
Durch die Teilung in zwei Touren soll die Ubersicht nun besser sein. Ab Montag, 30. August, pendelt der Bus auf der Route eins zwischen Uedem und Keppeln. Die zweite Route verbindet Uedem, Bruch, den Kerstgenshof in Labbeck (dort gibt es die Möglichkeit zum Umstieg und zur Weiterfahrt nach Sonsbeck und Xanten) und Uedem. Um den Bus, der seit der Jungfernfahrt vor fünf Jahren 35.722 Passagiere chauffierte, zu entlasten, gibt es ab Ende
Oktober einen weiteren Mercedes Sprinter 515cdi. Die Kosten tragen die Bezirksregierung (50.000 Euro) und die Gemeinde (Rest).
Übrigens: Der Verein sucht stets neue Fahrer und helfende Hände. Wer Interesse hat informiert sich auf www.buergerbus-uedem.de ob er für die Arbeit infrage kommt.
Quelle: NRZ vom 23.08.2010 ©
Aktion pro Mobilität
Fünf Jahre Bürgerbus Uedem: Blick voraus.....mit Sorgenfalten
VON MICHAEL TERHOEVEN
Uedem. Der Bus rollt. 350.000 Kilometer hat er nach gut fünf Jahren auf dem Tacho... ohne groß zu mucken, doch "so langsam machen sich Verschleißerscheinungen bemerkbar". Ein neuer fahr-
barer Untersatz soll kommen. Im Oktober. Damit sind jedoch nicht alle Sorgen des Uedemer Bürgerbusvereins verschwunden. Die Fahrgastzahlen haben sich mittlerweile auf rund 9000 Mitfahrer pro )ahr eingependelt. EinWert, mit dem man leben könne, auch wenn die Erwartungen zu Beginn des ehrgeizigen Projekts höher gesteckt waren. "Hier hat nun einmal jeder ein Auto und benutzt es so lange es irgendwie geht", sagt Paul-Günter Bremen.
Dennoch sei das Ziel erreicht worden, vor allem bei der älteren Bevölkerung die Mobilität zu steigern. Fahrten aus den Uedemer Randgebieten zum Supermarkt oder zumArzt hätten sich etabliert. Aber auch für junge Mütter und deren Kinder stelle maneine nicht unerhebliche Erleichterung dar. "Für den morgendlichen Schulverkehr hat ein Elternpaar seine vierjährige Tochter bereits jetzt angemgldet, damit diese in zwei Jahren auf jeden Fall einen Platz bekommt", berichtet Dorrit Klapdor mit einem Schmunzeln. Diese Entwicklung sei ein Grund dafür gewesen, den Fahrplan zum zweiten Mal zu wechseln.Vom 30. August an, pünktlich zum Ferienende, wird dieser gültig sein und Extratouren für Schüler ermöglichen. Darüber hinaus wurden wenig bis gar nicht beanspruchte Strecken, wie zum Beispiel im Westen von Keppeln oder in Uedemerbruch, gestrichen.
Problematische Altersstruktur
Neben organisatorischen Aufgaben wie die Erarbeitung optimaler Routen und entsprechenden Fahrzeiten, der Busbetreuung oder der Beschaftrng eines neuen Fahrzeugs dürfe der Bürgerbusverein seine personelle Struktur nicht vergessen, sagt Dr. Dieter Löhr. Die Anzahl der Fahrer sei auf 22 geschrumpft und wenn man die Altersstruktur betrachtet, "sind wir nicht gerade günstig aufgestellt". Kurz: Es bestehen Nachwuchssorgen, falls durch Krankheit oder Nichterneuerung der Fahrgenehmigung Lücken entstehen sollten. "Das Projekt wird von der Gemeinde vorbildlich unterstützt, doch ist die Akzeptanz der Gemeinde Ieider nicht so wie sie sein könnte", sagt Dr. Dieter Löhr. "Wir würden uns freuen, wenn weitere Bürger den Bürgerbusverein aktiv durch Fahren des Busses unterstützen würden!"
Quelle: Gocherwochenblatt vom 22.08.2010 © Foto: Steve
Bürgerbus soll ersetzt werden
Uedem, 18.03.2010, Wolfgang Remy
Uedem.
312.000 Kilometer ist er nun schon durchs Gemeindegebiet gerollt, hat in fünf Jahren gut und gerne 31.400 Personen befördert: Nun soll der in die Jahre gekommene Bürgerbus durch ein neues Fahrzeug ersetzt werden.
„Die Geschichte unseres Bürgerbuses ist eine tolle“, stellte sich Bürgermeister Rainer Weber in der jüngsten Ratssitzung hinter das Konzept. 75.000 Euro wird der neue Bus kosten, 40.000 Euro gibt’s vom Land als Zuschuss.
Bis auf Paul Verhaelen (FDP), der den Bus als „Luxus“ bezeichnete, wusste Weber die Ratsmitglieder hinter sich. Bezogen auf die Kosten rechnete er vor: „Umgelegt auf die Einwohnerzahl macht das pro Kopf 2,25 Euro aus.“ Besonders ältere und jüngere Mitbürger seien Nutznießer des Busses, der natürlich auch ein Defizit einfahre, pro Jahr bis zu 20.000 Euro.
„Wir brauchen dringend neue Fahrer“, appelliert unterdessen Dorrit Klapdor, Geschäftsführerin des Bürgerbus-Vereins, an Interessierte (~0 28 25 / 93 87 51). Ging doch die Zahl der Lenker von anfangs 37 auf aktuell 22 zurück.
Quelle: DerWesten
Verein informierte auf dem Brunnenfest
Wie bereits letztes Jahr war auch der Bügerbusverein mit einem Stand auf dem diesjährigen Brunnenfest in Uedem vertreten.
Präsentierte sich der Verein noch letztes Jahr mit einem geliehenen Bürgerbus eines Nachbarvereins, so parkte nun dieses Jahr der eigene Bus des Bürgerbusvereins neben dem Infostand. Neben Äpfeln erhielten die kleinen Besucher des Infostandes wieder die Gelegenheit, einen Gasballon mit einer Karte fliegen zu lassen.




Bürgerbus Uedem begrüßt 1000. Fahrgast
Knapp nach vier Monaten nach seinem Fahrtbeginn beförderte der Bürgerbus Uedem den 1000. Fahrgast. Frau Heiming, die regelmäßig von Keppeln ins Uedemer Zentrum fährt, konnte im April von der Bürgerbusfahrerin Dorrit Klapdor mit einem Blumenstrauß begrüßt werden. „Der Bürgerbusverein Uedem freut sich über die stetig wachsende Zahl von Stammgästen, die das Angebot des Bügerbusses regelmäßig nutzen.“, meinte Dorrit Klapdor, gleichzeitig Geschäftsführerin des Bürgerbusvereins Uedem e.V., bei der Überreichung des Blumenstraußes. Das zeige, dass der Bürgerbus von der Uedemer Bevölkerung immer mehr angenommen wird. Dennoch wünscht sich der Bürgerbusverein, dass die Fahrgastzahlen weiter steigen. Daher lädt der Bürgerbusverein alle Uedemer ein, das Angebot auch weiter rege zu nutzen und dafür mal Auto oder Fahrrad in der Garage stehen zu lassen.